So schmeckt Freiheit: Die legendärsten Drinks der Country-Szene

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    Ein alkoholisches Getränk mit Zitrone und Eis
    Ob Whiskey, Bier, Margarita oder Sweet Tea – viele Drinks sind längst zu Symbolen des Coutry-Lebensgefühls geworden.

    Wer an Country-Musik denkt, sieht vermutlich automatisch staubige Bars vor sich, kann das Barbecue auf der Veranda geradezu schnuppern – und das Klirren von Eiswürfeln im Whiskeyglas hören. Tatsächlich gehört die Getränkekultur fest zur Country-Welt. In kaum einem anderen Musikgenre wird so oft über Getränke gesungen wie in Nashville. Ob Whiskey, Bier, Margarita oder Sweet Tea – viele Drinks sind längst zu Symbolen eines bestimmten Lebensgefühls geworden. Doch welche Getränke passen wirklich zum Country-Lifestyle? Welche Marken gelten als Kult, welche eher als etwas „trashy“, und was bekommt man problemlos auch in Deutschland?

    Whiskey: Der König der Country-Drinks
    Wenn es ein offizielles Getränk der Country-Musik gäbe, wäre es vermutlich Whiskey. Genauer gesagt: Tennessee Whiskey oder Bourbon. Kaum ein Drink taucht häufiger in Songtexten auf. Schon Country-Legenden wie Johnny Cash besangen den Genuss hochprozentiger Tropfen, während moderne Stars wie Chris Stapleton, Eric Church oder Cody Jinks die Tradition fortführen.

    Besonders eng mit der Country-Welt verbunden ist Jack Daniel‘s aus Tennessee. Die schwarze Flasche gehört praktisch zur Grundausstattung vieler Honky Tonk Bars. Für Puristen gilt allerdings: Jack Daniel‘s ist zwar Kult, echte Whiskey-Liebhaber greifen gerne zu hochwertigeren Bourbons wie Buffalo Trace, Woodford Reserve, Maker‘s Mark oder Blanton‘s. Diese Marken gelten in den USA als etwas edler und werden zunehmend auch in Deutschland geschätzt.

     

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    Ein wenig „Trailer-Park-Romantik“ haftet dagegen günstigen Whiskeys wie Kentucky Gentleman oder Old Crow an. Sie haben ihren festen Platz in der amerikanischen Popkultur, werden aber selten als Premiumprodukte betrachtet.

    Musikalisch gehört Whiskey zu den absoluten Dauerbrennern. Songs wie „Whiskey Bent and Hell Bound“ von Hank Williams Jr., „Tennessee Whiskey“ von Chris Stapleton oder „Whiskey Glasses“ von Morgan Wallen machten den Drink praktisch zum Soundtrack ganzer Generationen von Country-Fans.

    Country und Bier: Kalte Dosen für heiße Sommerabende
    Direkt hinter Whiskey folgt Bier als wichtigstes Getränk der Country-Szene. Dabei geht es weniger um Craft Beer als um unkomplizierte amerikanische Lagerbiere. Marken wie Budweiser, Coors Banquet, Miller Lite oder Busch Light gehören zum Inventar vieler Country-Partys.

    Vor allem Busch Light hat sich in den vergangenen Jahren überraschend zum Kultgetränk der ländlichen USA entwickelt. In den sozialen Medien wird die Marke fast schon als Symbol des modernen Country-Lifestyles gefeiert. Als etwas hochwertiger gelten Coors Banquet oder Yuengling, die oft als authentischer und traditionsreicher wahrgenommen werden.

    Country-Songs über Bier gibt es unzählige. Besonders bekannt sind „Beer Never Broke My Heart“ von Luke Combs, „Drink in My Hand“ von Eric Church oder „Pretty Good at Drinkin‘ Beer“ von Billy Currington. Die Botschaft ist meist dieselbe: Das Leben ist kompliziert, ein kaltes Bier dagegen erfreulich einfach.

    Die gute Nachricht für deutsche Fans: Die meisten amerikanischen Biermarken sind inzwischen problemlos online oder in spezialisierten Getränkemärkten erhältlich.

    Long Island Iced Tea: Der Partydrink mit Country-Touch
    Auf den ersten Blick wirkt der Long Island Iced Tea eher wie ein Getränk aus einer Studentenbar als aus einem Nashville-Honky-Tonk. Tatsächlich taucht er aber immer wieder in modernen Country-Songs auf, vor allem dort, wo es um ausgelassene Partynächte geht.

    Der Drink kombiniert gleich mehrere Spirituosen und schmeckt trotz seines Namens nicht nach Tee. Genau deshalb genießt er einen zweifelhaften Ruf. Während manche ihn als legendären Partyklassiker feiern, betrachten Cocktail-Puristen ihn eher als etwas „trashy“. In der Country-Welt passt er perfekt zu Songs über Sommernächte, Pickup-Trucks und fragwürdige Entscheidungen.

     

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    Margaritas und Tequila: Der neue Star aus Nashville
    Country-Musik war lange eine Whiskey-Domäne. In den letzten Jahren hat jedoch Tequila einen erstaunlichen Aufstieg erlebt. Künstler wie Kenny Chesney, Luke Bryan oder Thomas Rhett besingen regelmäßig Margaritas, Tequila-Shots und Strandbars.

    Songs wie „Tequila Makes Her Clothes Fall Off“ von Joe Nichols oder schlicht „Tequila“ von Dan + Shay gehören mittlerweile zu den modernen Klassikern. Gerade die jüngere Country-Generation verbindet den Drink mit Urlaub, Sommer und guter Laune.

    Als besonders hochwertig gelten Marken wie Don Julio, Clase Azul oder Casamigos. Wer eher auf die Party-Variante setzt, greift zu günstigeren Standardsorten. Auch diese sind inzwischen in Deutschland problemlos erhältlich.

    Eine Fruchtlimonade mit Eis
    Es muss nicht immer Whiskey sein: Ebenfalls beliebt sind Fruchtlimonaden mit Pfirsich, Himbeere oder Wassermelone.

    Sweet Tea: Der alkoholfreie Klassiker des amerikanischen Südens
    Wer keinen Alkohol trinkt, muss auf Country-Feeling keineswegs verzichten. Im amerikanischen Süden gibt es kaum ein Getränk, das stärker zur regionalen Identität gehört als Sweet Tea. Dabei handelt es sich um stark gesüßten Schwarztee, der eiskalt serviert wird.

    Für viele Amerikaner gehört Sweet Tea genauso selbstverständlich zum Alltag wie Kaffee. In Restaurants wird er oft automatisch zum Essen gereicht. Der Geschmack ist deutlich süßer als deutscher Eistee und für europäische Gaumen zunächst durchaus gewöhnungsbedürftig.

    Auch in der Country-Musik taucht Sweet Tea regelmäßig als Symbol für Heimat, Familie und die Südstaatenkultur auf. Wer das Getränk in Deutschland probieren möchte, kann es leicht selbst zubereiten oder spezielle amerikanische Marken in Importshops bestellen.

     

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    Lemonade, Arnold Palmer und andere alkoholfreie Country-Getränke
    Neben Sweet Tea erfreuen sich auch hausgemachte Limonaden großer Beliebtheit. Besonders typisch ist der sogenannte Arnold Palmer – eine Mischung aus Eistee und Zitronenlimonade. Der Drink gilt als sommerlicher Klassiker im Süden der USA und passt perfekt zu Veranda, Schaukelstuhl und Sonnenuntergang.

    Ebenfalls beliebt sind Fruchtlimonaden mit Pfirsich, Himbeere oder Wassermelone. Gerade auf Country-Festivals findet man heute zahlreiche alkoholfreie Varianten, die den typischen Südstaatencharme transportieren.

    Welche Country-Drinks bekommt man in Deutschland?
    Die Zeiten, in denen man für authentische Country-Drinks zwingend einen Roadtrip durch Tennessee oder Texas unternehmen musste, sind vorbei. Jack Daniel‘s, Maker‘s Mark, Buffalo Trace, Budweiser, Coors und viele Tequila-Marken stehen inzwischen in deutschen Supermärkten oder Online-Shops. Selbst amerikanischer Sweet Tea und typische Südstaaten-Limonaden lassen sich über Importhändler relativ unkompliziert beziehen.

    Natürlich schmeckt ein Tennessee Whiskey in einer Bar an der Broadway Street in Nashville noch einmal ein wenig authentischer. Doch für einen gelungenen Country-Abend reichen heute meist schon ein guter Drink, eine Playlist voller Country-Hits und vielleicht ein wenig Fernweh nach den endlosen Highways Amerikas.